Hier können Sie den Beitrag auf Radio Salzburg vom 5..1.2018 zum Thema Aussortieren, Entsorgen, Ausmisten,.. anhören. (Foto v.li.n.re.: Stefanie Zauchner-Mimra, Viola Wörter, Christina Sonntag und zweiter Mittagszeitgast Thomas Kemperling)

 

Sprache wirkt auch beim Aussortieren!

Wenn Sie von Aus-mist-en sprechen, impliziert dies, dass Sie Mist haben. Es kann sein, dass Sie mit dem Wort “Ausmisten” bei sich selbst oder bei anderen auf Widerstand stoßen. Ihre leise unbewusste innere Stimme meint, dass Sie doch wohl keinen “Mist” haben, also auch nicht auszumisten bräuchten.

Auch wenn Manches wie Mist und Müll aussehen mag, so ist es sehr subjektiv, was für Menschen Müll ist und was nicht. Männer und Frauen, die an einem Messie-Syndrom leiden, empfinden z.B. selbst leere Joghurtbecher oder alte Plastiksackerl nicht als Mist.

Unter anderem befassen wir uns im Radiobeitrag damit.

Der Begriff “Ent-Sorgen” weist zudem darauf hin, dass Gegenstände an Erinnerungen gekoppelt sind, die angenehm oder sorgenvoll sein können. So kann das Ent-Sorgen helfen, von Sorgen zu entsorgen.

Fühlen Sie selbst, welche Formulierung für Sie stimmig ist und Sie motiviert, Altes loszulassen und für Neues Raum zu schaffen.

Wichtig: Vorbeugen ist besser als behandeln. Darum lassen Sie uns immer wieder vermeiden, zu viel anzusammeln. Weniger ist oft mehr!

Es ist erwiesen, dass unsere Liebhaberstücke meist kostbar (also nicht aus dem Ausverkauf) und meist nur einige wenige sind.

Vielleicht so wie mit Freunden: Einige wenige, dafür kostbare!?

Ich hoffe, Sie finden im Interview einige brauchbare Anregungen.

Viel Spaß beim Aussortieren, neu Ordnen und Abgeben!