Improvisationstheater

Im Rahmen meiner Ausbildung in Provokativer Psychotherapie (seit 2017) lernte ich das Improvisationstheater kennen. Noch vor zwei Jahren dachte ich, dass ich nie im Leben Impro-Theater spielen würde können. Heute bin ich beinah süchtig danach!

Seit 2018 übe ich in Salzburg im OFF-Theater weiter Impro.

Seit 2019 leite ich im Theater Freiraum über den Kulturverein(t) Oberndorf selbst einen Impro-Theater-Theater-Workshop.

In Seminaren binde ich bereits Übungen aus dem Impro-Theater ein, weil ich deren psychologische Wirkung nützen möchte.

Mein psychologischer Hintergrund und meine langjährige Erfahrung als Gruppenleiterin kommen mir dabei zugute.

Impro für Ihren Betrieb?

Wenn Sie einen Improvisationsworkshop buchen möchten, können Sie das gern tun.

Impro ist einsetzbar zur Psychohygiene und Gruppenbildung durch

  • Entspannung von Körper und Geist
  • Förderung des Humors und damit der Gesundheit
  • heiter scheitern lernen
  • Wir-Gefühl
  • Kreativität
  • Flexibilität
  • Achtsamkeit mit sich selbst und anderen
  • spontaner Selbstausdruck
  • Mut und Selbstbewusstsein
  • jede Menge Selbsterkenntnisse
  • emotionale Intelligenz und Körpersprache

Was ist Impro?

Improvisationstheater

  • wurde in Form vieler einzelner Spiele von Viola Spolin in den 1030-er Jahren in Chicago entwickelt
  • Keith Johnstone (geb. 1933 in England) entwickelte seinen eigenen Impro-Stil und den sog. Theatersport, bei dem zwei Gruppen gegeneinander antreten.
  • ist Theaterspielen ohne vorher einstudiertem Text
  • entsteht aus dem Hier und Jetzt (achtsame Präsenz)
  • trainiert die Lachmuskeln, wobei Impro genau genommen nicht immer lustig sein müsste
  • besteht aus einzelnen Spielen mit klaren Spielregeln
  • ermöglicht eine freiwillige Teilnahme an einzelnen Spielen
  • greift Anregungen aus dem Publikum auf (im Falle eines Workshops sind dies die nicht spielenden TeilnehmerInnen)
  • besteht aus Achtsamkeitsübungen, Aufwärmübungen und einzelnen Spielen
  • kann nonverbal und verbal sein
  • lebt davon, dass mehrere Spieler (2- ca.4) gemeinsam eine Szene entwickeln
  • lebt nicht davon, das ein Spieler allein Gags liefern und “hart” arbeiten muss
  • lebt von Intuition, gegenseitiger Inspiration und Mut

 

Beispielhafte Inhalte eines Impro-Workshops

  • Warming Ups: Wir beginnen mit Achtsamkeitsübungen. Atemfokussion, Wahrnehmungsübungen, Körperübungen. Danach bilden wir einen Kreis und klatschen und gegenseitig unsere eigenen Namen zu. Nun klatschen wir uns den Namen eines ausgewählten Partners zu. usw.
  • A prospos…: TeilnehmerIn A beginnt etwas zu einem Thema zu erzählen. z.B.: “Gestern war ich auf einem Berg,..” A wird von B unterbrochen z.B. mit: “A prospos Berg: Mein Lieblingsberg ist der Untersberg. Dort war ich unlängst mit meiner Tochter,..” C unterbricht z.B.mit: “A prospos Tochter: Also meine Tochter pubertiert zur Zeit schrecklich.” D unterbricht z.B. mit “A propos schrecklich: Ich bin schrecklich neugierig…” E unterbricht z.B. mit: “A prospos neugierig: Als Kind war ich so neugierig, dass ich zu Weihnachten immer durchs Schlüsselloch schaute.” usw.
  • Ein-Wort-Geschichte: Wir sitzen im Kreis und bilden eine Geschichte, bei der jeder TN immer nur ein Wort sagen darf. Damit es leichter ist, starten wir wie in einem Märchen. Es – war – einmal – eine. – böse – Königin. – Die – Königin – hatte – eine – hässliche – Tochter. usw.
  • ABC-Spiel: Zwei SpielerInnen gehen auf die Bühne. Sie bekommen einen Ort als Vorgabe. z.B. Seniorenwohnheim. Die beiden beginnen zwei betagte weibliche Bewohnerinnen zu spielen. Abwechselnd sprechen sie je einen Satz oder ein Wort von A-Z.  Spieler A sagt einen Satz oder ein Wort mit A, Spieler B mit B, Spieler A mit C, Spieler B mit D usw. Alle Einfälle sind spontan. Der Buchstabe dient zur Orientierung.

Die Altersheim-Szene könnte sich z.B. so entwickeln:

A: Au weh au weh… (Spieler A)

B: Bist krank? (Spieler B)

C: Chronisch erschöpft (Spieler A)

D: Du auch? (Spieler B)

E: Energielos, null Kraft (Spieler A)

F: Für das schaust aber noch ganz gut aus (Spieler B)

G: Geh tu nich so!

H: Hab ich meine Brille auf?

I: Ich denke schon.

J: Ja, dann meine ich es erst. Du schaust noch gut aus dafür, dass du so erschöpft bist.

K: Kannst du mir vielleicht helfen?

L: Langsam langsam….hmmmm… Liebe hilft.

M: Meinst?

N: Natürlich!

O: Ob der Sepp dafür Zeit hätte?

P: Probiere es mal!

Qu: Quatsch ich ihn einfach mal an, oder was meinst du?

R: Recht so!

S: Sex im Alter soll eh gesund sein, hab ich gelesen.

T: Turnen aber auch. z.B. Yoga.

U: Unterscheidet sich eh kaum, gellt? (kichert)

V: Vielleicht nur a bissal. (schüchtern kichernd)

W: Wecken wir ihn auf, den Sepperl, jetzt komm schon. (ungeduldig)

X: Xanthippe du! (empört)

Y: Yoga machen wir erst morgen wieder! (begeistert)

Z: Zeigen wir es ihm! (ebenso begeistert)

Applaus

 

 

 

 

 

 

 

 

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